
5.5.2026
Am 23. April 2026 öffnete die Fakultät für Physik und Astronomie ihre Türen für den diesjährigen Girls’ Day. Insgesamt 140 Schülerinnen nahmen teil und konnten in 15 praxisnahen Workshops selbst experimentieren und forschen. Die Workshops behandelten Themen von neuronalen Netzen und ersten Programmiererfahrungen über Schwarze Löcher bis hin zu optischen Phänomenen und der Funktionsweise von ChatGPT.
Einen besonderen Akzent setzte in diesem Jahr das Thema Klima. Zum Auftakt zeigte Dr. Sanam Vardag, wie physikalische Methoden zum Verständnis des Klimas beitragen und gab dabei persönliche Einblicke in ihren Weg in die Forschung. Den Abschluss bildete ein Physik-Musical von Dr. Jana Heysel, das Klimaprozesse und zukünftige Energielösungen auf ungewöhnliche Weise auf die Bühne brachte: mit Live-Experimenten, Musik und viel Interaktion. Dass dieses Format ankam, zeigt auch das Feedback einer Teilnehmerin: „Es war alles super, nur schade, dass es so schnell vorbei war.“
Der Girls’ Day ermöglicht Schülerinnen, Physik ganz unmittelbar zu erleben – selbst auszuprobieren, Fragen zu stellen und einen Eindruck davon zu bekommen, wie Forschung im Alltag aussieht. Solche Angebote sind ein wichtiger Baustein, um mehr junge Frauen für naturwissenschaftliche Wege zu gewinnen und Einblicke in bislang oft wenig sichtbare Berufsfelder zu geben.
Ein großer Dank gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben!
