Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium
 

Für den Masterstudiengang Physik der Fakultät für Physik und Astronomie können sich Studenten aus dem In- und Ausland bewerben. Anträge von Bewerbern, die nicht Staatsangehörige der Europäischen Union (siehe HVVO §1(2)) sind, müssen für das Sommersemester bis zum 15. Januar für das Wintersemester bis zum 15. Juli eingegangen sein. Die genauen Zulassungsbedingungen sind im Detail in der Zulassungssatzung für den Master geregelt.

Wesentliche Voraussetzungen für die Zulassung ist dabei ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium der Fachrichtung Physik oder einer anderen Natur- oder Ingenieurwissenschaft mit einem physikrelevanten Studienanteil von mindestens 50%. Die Abschlussnote muss mindestens 2.9 im deutschen Notensystem betragen.

 

Spezifische Informationen zum Auswahlverfahren

 

Die Zulassung von Studierenden für den Master- Studiengang Physik erfolgt nach Durchlaufen eines spezifischen, ebenfalls in der Zulassungssatzung geregelten Auswahlverfahrens, das zur Eignungsfeststellung sowohl die Leistungen im Bachelor (oder einem äquivalenten Abschluss) als auch das Ergebnis einer im Rahmen des Verfahrens durchgeführten Auswahlprüfung heranzieht. Letztere soll zeigen, ob der Bewerber oder die Bewerberin die für den Masterstudiengang notwendigen Kenntnisse in experimenteller und theoretischer Physik sowie ausreichend mathematische Fähigkeiten besitzt. Darüber  hinaus soll in dem Gespräch die Motivation der sich Bewerbenden für das angestrebte Studium ermittelt werden.

Der Schwerpunkt des erfolgreich abgeschlossenen Bachelor-Studiums sollte idealerweise die Physik sein, aber auch Absolventen anderer Studiengänge mit einem Physikanteil von mindestens 50%, die die nachfolgend genannten Kompetenzen nachweisen, haben gute Chancen:

  • Erfolgreiche Bewerbende verfügen über Kenntnisse der Theoretischen, Experimentellen und Angewandten Physik und der Methoden der Mathematik. Sie verfügen über praktisches Wissen, um eine umfangreiche physikalische Aufgabe zu einem Problem aus dem Bereich der Zustände der Natur und deren Änderungen eigenverantwortlich zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zu präsentieren. Dazu gehören praktische Kenntnisse von Messverfahren und des Einsatzes von algorithmischer Datenverarbeitung sowie Teamfähigkeit.
  • Neben Fähigkeiten in eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten und der Präsentation der eigenen Ergebnisse, haben erfolgreiche Bewerbende methodische Kenntnisse zur Rezeption und Interpretation von Forschungsliteratur und zur Bewertung alternativer Lösungsansätze in fachlicher und überfachlicher Hinsicht entwickelt.
  • Schließlich haben erfolgreiche Bewerbende die Kompetenz, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Bereich der Physik mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Dazu gehört die Eignung, Zusammenhänge des Faches zu erkennen, spezielle Fragestellungen darin einzuordnen und eine wissenschaftliche Argumentation darüber führen zu können.
  • Konkret werden folgende Fähigkeiten erwartet:
    • Das Verständnis der experimentellen Grundlagen und deren mathematische Beschreibungen im Gebiet der klassischen Mechanik, der Thermodynamik,der Transportphänomene von Ladungen, Strömen, Feldern und Wellen, sowie der Grundlagen der Optik und optischer Instrumente, der Atom-, der Molekül-, der Quanten-, der Kern-, der Teilchenphysik und der Physik der kondensierten Materie.
    • Die Kenntnis und das Verständnis der Grundlagen, Methoden und Konzepte der Theoretischen Physik im Bereich der Newton’schen Mechanik von Punktmassen, des starren Körpers, einschließlich der Newton’schen Gravitation, der analytischen Mechanik der Punktmassen, des starren Körpers und der Kontinua, der theoretischen Thermodynamik sowie der elementaren Statistik, der klassischen Feldtheorie, Vektorfelder, Maxwell-Gleichungen, Elektro- und Magnetostatik sowie der speziellen Relativitätstheorie und der Lorentz-kovarianten Formulierung der Maxwell-Gleichungen und im Bereich der Quantenmechanik mit deren wichtigsten Anwndungen.
    • Die Fähigkeit das erworbene Wissen anzuwenden und in den genannten Gebieten selbstständig physikalische Probleme bearbeiten zu können.
 
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