Prüfungen

Hier werden alle Regelungen für die Prüfungsverfahren im Bachelorstudium zusammengefasst, wie sie sich aus der Studien- und Prüfungsordnung. Zu beachten sind außerdem die Regelungen des Prüfungsekretariats.

Man beachte wegen zusätzlicher Details die Prüfungs- und Studienordnung selbst; nur diese ist verbindlich.

1. Orientierungsprüfung:

Die Bachelorprüfungsordnung sieht vor:

Spätestens bis zum Ende des zweiten Semesters ist eine Orientierungsprüfung abzulegen. Diese findet studienbegleitend statt und besteht aus:

  • der erfolgreichen Teilnahme an den Abschlussprüfungen zum Modul PEP1 (Experimentalphysik 1)

Die Teilnahme ist erfolgreich, wenn die Prüfung mit mindestens 'ausreichend' (4,0) bewertet worden ist. Die Prüfung kann, wenn sie nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, einmal im darauffolgenden Semester wiederholt werden. Wer die Orientierungsprüfung nicht spätestens bis zum Ende des dritten Semsters erbracht hat, verliert den Prüfungsanspruch, es sei denn die Fristüberschreitung ist vom Studierenden nicht zu vertreten.

Wird die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, dann gilt die Orientierungsprüfung als endgültig nicht bestanden und ein weiteres Studium der Physik (Bachelor und Lehramt) ist nicht mehr möglich (zumindest in Baden-Württemberg).

2. Bachelorprüfung:

Die Bachelorprüfung ist studienbegleitend und besteht aus:

  1. den studienbegleitenden Prüfungsleistungen der Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlmodule im Gesamtumfang von mindestens 168 Leistungspunkten und
  2. der Bachelorarbeit und dem Bachelorarbeitskolloquium.

Die Liste der Pflichtmodule und die Anforderungen bei der Zusammenstellung der Wahlpflicht- und Wahlmodule sind im Modulhandbuch und im Anhang der Prüfungsordnung aufgeführt. Hierbei ist besonders zu beachten, dass im Wahlpflichtbereich 'Übergreifende Kompetenzen' ein Studienumfang von mindestens 19 und im Wahlpflichtbereich Physik von mindestens 14 Leistungspunkten nachzuweisen ist.

Die Art des Leistungsnachweises für die einzelnen Module ist entweder im Modulhandbuch festgelegt oder wird zu Beginn der Lehrveranstaltung vom verantwortlichen Dozenten mitgeteilt und dokumentiert.

Macht der Prüfling durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form zu erbringen, kann der Prüfungsausschuss gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu absolvieren. Entsprechendes gilt für Studienleistungen.

Prüfungsleistungen, die nicht bestanden wurden oder als nicht bestanden gelten, können einmal wiederholt werden. Nicht bestandene Prüfungsleistungen zu Wahlpflicht- und Wahlmodulen müssen zum nächstmöglichen Prüfungstermin wiederholt werden. Dies ist im Allgemeinen zu Beginn des nächsten Semersters möglich. Endgültig nicht bestandene Wahlpflicht- oder Wahlmodule können durch andere erfolgreich absolvierte Module gleicher Art ersetzt werden.

Für Pflichtmodule gibt es besondere Regelungen, da jeder Studierende alle Pflichtmodule erfolgreich absolvieren muss. Wiederholungsprüfungen für Pflichtmodule müssen innerhalb eines Jahres absolviert werden. Werden Prüfungen in Pflichtmodulen zweimal nicht bestanden, so hat der Prüfling die Möglichkeit, bei insgesamt zwei verschiedenen Pflichtmodulen einen weiteren Prüfungsversuch zu absolvieren (diese Regelung gilt nicht für die PEP 1); die Form dieser Zusatzprüfung ist in der Modulbeschreibung festgelegt. Das endgültige Nichtbestehen eines Pflichtmoduls führt zum Ausschluss aus dem Studium.

Zu den einzelnen Teilprüfungen der Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen werden, wer

  1. für den Bachelor-Studiengang Physik an der Universität Heidelberg eingeschrieben ist und
  2. seinen Prüfungsanspruch nicht verloren hat.

Für die Zulassung zur Bachelorarbeit sind zusätzlich Bescheinigungen vorzulegen über

  1. die erfolgreich bestandene Orientierungsprüfung und
  2. Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an Modulen, die eine Studienleistung von mindestens 142 Leistungspunkten umfassen.

Der Prüfling muss das Modul Bachelorarbeit spätestens zu Beginn des Semesters beginnen, das dem Semester folgt, in dem die letzte studienbegleitende Prüfungsleistung erbracht wurde oder einen Antrag auf Zuteilung eines Themas der Bachelorarbeit bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses stellen.

Für die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz, Thema und Betreuer bzw. einer Betreuerin wird auf die Beschreibung der Forschungsgruppen im Internet hingewiesen. Falls ein Arbeitsplatz in eigener Initiative durch Kontakte mit den einzelnen Arbeitsgruppen nicht gefunden werden sollte, kann der Prüfungsausschuss nach Ablauf der Frist ein Thema stellen.

Sofern die Durchführung einer 'externen' Bachelorarbeit (Betreuung nicht durch ein Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie innerhalb oder außerhalb der Fakultätsinstitute, dafür aber durch ein Mitglied der Universität Heidelberg aus einer anderen Fakultät) gewünscht wird, beachte man die entsprechenden Regelungen bezüglich der zusätzlichen Betreuung durch ein Fakultätsmitglied und der Genehmigung. Bachelorarbeiten außerhalb der Universität, z.B. in der Industrie ohne unmittelbare Betreuung durch ein Heidelberger Fakultäts-/Universitätsmitglied sind nicht möglich.

Das Thema der Bachelorarbeit wird im Einvernehmen mit dem Prüfling von der Betreuerin bzw. dem Betreuer der Arbeit fetsgelegt. Dem Prüfling ist dabei Gelegenheit zu geben, Vorschläge für das Thema zu machen.

Die Bearbeitungszeit von 12 Wochen für die Bachelorarbeit ist strikt einzuhalten, die Abgabe erfolgt im Prüfungssekretariat oder im Dekanat der Fakultät. Eine Verlängerung, die vier Wochen vor dem ursprünglichen Abgabetermin beim Prüfungsausschuss zu beantragen ist, kann nur in begründeten Ausnahmefällen gewährt werden, in der Regel lediglich um zwei Wochen. Falls eine Bachelorarbeit mit 'nicht bestanden' bewertet wurde, besteht eine einmalige Wiederholungsmöglichkeit. Die neue Arbeit (mit einem neuen Thema) muss spätestens innerhalb von drei Monaten angemeldet und begonnen sein.

 
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