Auslandsstudium

Studierende im Bachelorstudiengang Physik können bis zu zwei Semester im Ausland studieren

Ein solcher Studienaufenthalt erweitert den Horizont und gibt Gelegenheit, die Fremdsprachenkenntnisse zu vervollständigen. Bei guter Planung können die im Ausland erbrachten Studienleistungen in Heidelberg anerkannt werden. Der günstigste Zeitraum für einen Auslandsaufenthalt ist nach dem vierten Semester. Nach Möglichkeit sollte dann das Pflichtprogramm bis auf das Pflichtmodul 'Molekül- und Festkörperphysik' (Experimentalphysik V (PEP5), siehe Modulhandbuch) abgeschlossen sein, so dass sich das Studium im Ausland auf den Wahl- und Wahlpflichtbereich konzentrieren kann.

Der Auslandsaufenthalt kann am Besten im 5. Semester stattfinden, wobei das Austauschziel so gewählt werden sollte, dass möglichst der gesamte Inhalt des Pflichtmoduls 'Molekül- und Festkörperphysik' (Experimentalphysik V) durch Lehrveranstaltungen an der Austauschhochschule abgedeckt werden kann. Darüber hinaus sollte man prüfen, ob ggf. die Module WPProj 'Projektpraktikum' und WPSpez 'Spezialvorlesung der Physik' durch am Austauschort erbrachte Studienleistungen eingebracht werden können.

Ein Auslandsstudium führt oft dazu, dass sich die Studiendauer bis zum Abschluss um ein Semester verlängert. Dies sollte sie nicht davon abhalten. Der Nutzen eines Auslandsstudiums überwiegt fast immer. Mit den erforderlichen Formalitäten (Bewerbung bei der ausländischen Hochschule, über das Akademische Auslandsamt der Universität Heidelberg, beim DAAD oder bei der Fakultät für das ERASMUS+ Programm) sollte man etwa ein Jahr im Voraus beginnen. Informationen erhält man bei den genannten Stellen. Insbesondere sollte man auch frühzeitig klären, welche Bedingungen zur Anerkennung von Studienleistungen erfüllt sein müssen.

 
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