Zulassungsvoraussetzungen

Wesentliche Voraussetzung für das erfolgreiche Studium der Physik ist ein tiefes Interesse an physikalischen Phänomenen und Problemen und eine gute mathematische Begabung

Dies äußert sich erfahrungsgemäß schon in den letzten Schuljahren und zeigt sich z.B. in der Wahl besonderer Aktivitäten (Leistungskurse, Arbeitsgemeinschaften usw.). Es sei hier besonders darauf hingewiesen, dass Physikerinnen und Physiker im Verlaufe des Studiums mathematische Kenntnisse erwerben müssen, die deutlich über das in der Schule Gelernte hinausgehen.

Es wird dringend empfohlen, die in der Schule erworbenen mathematischen Grundkenntnisse vor Beginn der Vorlesungszeit des 1. Fachsemesters im Mathematischen Vorkurs der Fakultät aufzufrischen. Der Vorkurs dient außerdem der allgemeinen Einführung in das (Physik-)Studium. Darüber hinaus beginnt während des Vorkurses auch der 'Basiskurs Schlüsselkompetenzen', der den Studierenden in kleinen Gruppen Informationen und Kenntnisse vermittelt, die Ihnen helfen sollen, das Studium nachhaltig und erfolgreich zu gestalten. Beide Kurse sind als Wahlpflichtmodule Teil des Studienbereichs 'Übergreifende Kompetenzen' und werden allen Studierenden als wichtige Voraussetzung für das Bachelorstudium nachdrücklich empfohlen.

Weitere wichtige Voraussetzungen, die von Studierenden des Faches Physik erwartet werden, sind: (1) Kenntnisse im Umgang mit dem Computer; (2) ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache, um wissenschaftliche Texte und Vorträge zu verstehen und selbst zu verfassen bzw. vorzutragen. Diese Kenntnisse werden vor allem auch zur Verständigung mit ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zunehmend in höheren Studiensemestern benötigt. Darüber hinaus werden Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache abgehalten. Möglichkeiten zur Vertiefung der Englischkenntnisse werden im Rahmen des Bachelorstudiums angeboten.

Das Gesetz zur Änderung auswahlrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich zum 11.12.2002 hat die Möglichkeit geschaffen, in Studiengängen, in denen kein Numerus clausus besteht, sich aber eine besondere Eignung als erforderlich herausgestellt hat, ein Eignungsfeststellungsverfahren durchzuführen. Der Senat der Universität hat am 24.05.2007 einer Satzung für das Eignungsfeststellungsverfahren im Studiengang Physik mit akademischer Abschlussprüfung zugestimmt.

Das Anliegen des Eignungsfeststellungsverfahrens besteht darin, nur die geeigneten Studienbewerberinnen und -bewerber zum Studium zuzulassen und damit vorzeitige Abbrüche des Studiums aufgrund mangelhafter Eignung zu vermeiden. Abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber, die dennoch Physik in Heidelberg studieren wollen, haben die Möglichkeit, vor einer erneuten Bewerbung weitere Zusatzqualifikationen zu erwerben bzw. ggf. ihre Ausbildung zu verbessern. Eventuelle Wartezeiten zwischen dem Ausbildungsende und dem (durch die vom Gesetzgeber vorgegeben Fristen) nächstmöglichen Studienbeginn können Interessierte am Heidelberger Physikstudium als Gasthörer überbrücken.

Weitere Informationen zum Eignungsfeststellungsverfahren sowie Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf den Informationsseiten des Zentralen Studierendensekretariats der Universität.

 
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